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Wie Google & Co. Deutschlands Autobauer überholen

Kolumne 1/5 von Patrick Setzer, Geschäftsführer digital entry GmbH, zum Thema ACES:

Mit Standgas in die Zukunft.


Original Artikel veröffentlicht im manager magazin


Deutschlands Autohersteller sind für die digitale Zukunft nicht gut genug aufgestellt. Im Kampf gegen die neuen Wettbewerber aus dem Silicon Valley und aus Fernost müssen VW, Daimler und BMW jetzt alle Kräfte sammeln. Noch ist es möglich, auf vier entscheidenden Gebieten aufzuholen. Ein Weckruf.


Es sollte eine Demonstration der Stärke werden. Auf der IAA 2017 haben die deutschen Automobilhersteller der ganzen Welt gezeigt, was sie in Sachen E-Mobilität zu bieten haben. Allein: Es wird noch Jahre dauern, bis diese elektrifizierte Autoflotte tatsächlich am Markt ist.

Zwar kündigten Daimler Börsen-Chart zeigen , BMW Börsen-Chart zeigen und Volkswagen eine Vielzahl neuer E-Modelle bis 2025 an, dazu gigantische Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe in die Elektromobilität. Doch tatsächlich liegen die großen Automobilhersteller auf diesem Zukunftsmarkt zurück und haben Tesla sowie den neuen chinesischen Wettbewerbern bis 2021 wenig entgegenzusetzen . Denn so lange wird es dauern, bis die ersten konkurrenzfähigen E-Mobile mit mehr als 500 Kilometern Reichweite aus deutscher Produktion auf den Straßen rollen.

Tesla hat bereits seit Jahren zwei rein elektrische Autos am Markt die dieses Kriterium erfüllen und wird auch die Produktionsprobleme beim Model 3 in den Griff bekommen, das erste E-Auto der Kalifornier für den Massenmarkt.

Damit ist das Unternehmen den Deutschen etwa vier bis fünf Jahre voraus. Da die Entwicklungszeit eines neuen Automodells bei rund sechs Jahren liegt, heißt das, dass der wirkliche Startschuss für die Elektrifizierung der Flotte in Wolfsburg, München und Stuttgart erst im vergangenen Jahr gegeben wurde.


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Patrick Setzer ist Gründer der digital entry GmbH und Mitglied der MeinungsMacher des manager-magazins. Trotzdem gibt diese Kolumne nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion des manager magazins wieder.