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Strategien gegen die Uber-Macht

Kolumne 5/5 von Patrick Setzer zum Thema ACES: Verglichen mit den Wettbewerbern aus dem Silicon Valley und aus Fernost müssen VW, Daimler und BMW im digitalen Sektor jetzt durchstarten.


Original Artikel veröffentlicht im manager magazin

Einer der gleichzeitig berühmten und berüchtigten Stars der Sharing Economy ist das 2009 gegründete Unternehmen Uber, das seit der Erfindung des iPhones vor zehn Jahren als "Mobile first"-Start-up groß geworden ist. Auf dem Weg wurde es bei einer Unternehmensbewertung von zuletzt 60 Milliarden US-Dollar mit Kapital in einer Gesamthöhe von mehr als 11 Milliarden US-Dollar ausgestattet - kolportiert wird trotz aller aktuellen Skandale zudem, dass eine weitere Kapitalaufnahme von 10 Milliarden US-Dollar vor dem Abschluss steht.


Uber setzt darauf, dass ein immer größerer Prozentsatz der knapp fünf Billionen weltweit gefahrenen Kilometer pro Jahr in Zukunft von sogenannten Ride-Hailing-Firmen wie Uber absolviert wird - und immer weniger im eigenen Auto. Und zurzeit sieht es danach aus, als wäre auch das ein "Winner takes it all"-Segment, ähnlich wie sich Google Börsen-Chart zeigen bei den Suchmaschinen, Android bei den Betriebssystemen für Smartphones oder Facebook Börsen-Chart zeigen bei den sozialen Netzwerken als mächtige Weltmarktführer etabliert haben.


Patrick Setzer ist Gründer der digital entry GmbH, die Unternehmen bei Planung, Aufbau und Kauf von innovativen Start-ups unterstützt. Er ist seit 20 Jahren im digitalen Sektor tätig, hat als Unternehmer selbst zwei Technologiefirmen gegründet, in Start-ups investiert und war in verschiedenen Dax- und TecDax- Unternehmen als Manager von Wachstumsfeldern tätig. Zuletzt leitete er zwei Mobilitätsdienstleistungsbereiche bei BMW.

Schon heute bringt es die Firma Didi Chuxing in dieser Königsdisziplin der On-demand-Mobilität in China auf 95 Prozent Marktdurchdringung, in den USA kommt Uber auf einen Anteil von 80 Prozent. Weitere drei bis vier wesentliche Player bearbeiten den Markt global, von denen allerdings keiner eine vergleichbar marktbeherrschende Stellung in Kombination mit einer derart üppigen Finanzausstattung aufweisen kann.


In Europa ist der Markt sehr fragmentiert und bestehende Gesetze lassen einen echten Wettbewerb mit dem Taxigewerbe vielerorts noch nicht zu. Daher ist heute noch nicht klar, ob am Ende Ride-, Hitch-, Taxi-Hailing oder eine Car-Sharing-Variante am erfolgreichsten sein wird.


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Patrick Setzer ist Gründer der digital entry GmbH und Mitglied der MeinungsMacher des manager-magazins. Trotzdem gibt diese Kolumne nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion des manager magazins wieder.