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So schaffen BMW, Daimler und VW den Anschluss

Kolumne 3/5 von Patrick Setzer zum Thema ACES: Vom Autoproduzenten zum vernetzten Mobilitätsdienstleister.


Original Artikel veröffentlicht im manager magazin

Eine Kolumne von Patrick Setzer


Deutschlands Autohersteller sind für die digitale Zukunft nicht gut genug aufgestellt. Verglichen mit den neuen Wettbewerbern aus dem Silicon Valley und aus Fernost müssen Volkswagen, Daimler und BMW im digitalen Sektor jetzt Vollgas geben. Noch ist es möglich das Steuer herumzureißen und auf den vier entscheidenden Gebieten aufzuholen. Doch viel Zeit bleibt nicht. Teil 3: Connected Car.


Die Idee, ein Auto mit einer Zentrale zu verbinden, also zu "connecten", kam erstmals 1996 bei General Motors auf. Getrieben vom Sicherheitsaspekt entwickelte GM neuartige automatische Notruffunktionen, mit der man Auto und Insassen in einer Unfallsituation schnell lokalisieren und Hilfe senden konnte. Seitdem hat sich die Idee des vernetzten Fahrzeugs vom reinen Nothelfer zum internetbasierten ständigen Begleiter mit einer Vielzahl zusätzlicher Dienste weiterentwickelt - mit dem Hintergedanken, die eigenen Kunden immer besser kennenzulernen und zu verstehen. So wäre es zum Beispiel möglich, eine Reiseplanung von Tür zu Tür anzubieten, von der Autofahrt zum Park-and-Ride-Parkplatz über die Fahrt mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof bis zur anschließenden Fahrt mit dem ICE. Alles in einem Paket mit einer einfachen Abrechnung.


Patrick Setzer ist Gründer der digital entry GmbH, die Unternehmen bei Planung, Aufbau und Kauf von innovativen Start-ups unterstützt. Er ist seit 20 Jahren im digitalen Sektor tätig, hat als Unternehmer selbst zwei Technologiefirmen gegründet, in Start-ups investiert und war in verschiedenen Dax- und TecDax- Unternehmen als Manager von Wachstumsfeldern tätig. Zuletzt leitete er zwei Mobilitätsdienstleistungsbereiche bei BMW. www.dn3.io

In einer Welt, die "connected" ist, steht das Auto über das Internet konstant in Verbindung mit der - ebenfalls vernetzten - Außenwelt und ermöglicht so ein höheres Komfortangebot für den Kunden, sowie die Chance für die Autohersteller, lokalisierte und personalisierte Daten aus dem Fahrzeug in neue digitale Produkte zu verwandeln.


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Patrick Setzer ist Gründer der digital entry GmbH und Mitglied der MeinungsMacher des manager-magazins. Trotzdem gibt diese Kolumne nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion des manager magazins wieder.