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Verkehrsminister Scheuer unterzeichnet Erlaubnis für Elektroroller in Deutschland

Eine Kolumne von Patrick Setzer zum Thema wie E-Roller diesen Sommer Deutschlands Städte verändern

Original Artikel veröffentlicht im manager magazin













Eine Kolumne von Patrick Setzer


Die Verordnung zur Legitimation von E-Scootern in Deutschland ist unterzeichnet und wird zum Sommer das Fahren mit Elektrokleinstfahrzeugen landesweit regeln. Für kleine Strecken, die zuvor zu Fuß zurückgelegt wurden, bietet sich nun eine neue Gattung von kleinen elektrisch angetriebenen Fahrzeugen an.

Durch Sharing-Dienste, wie wir sie bereits vom Auto oder Fahrrad kennen, muss man elektrisch betriebene Kleinstfahrzeuge nicht besitzen, sondern wird sie ab Frühsommer an Straßenecken in fast jeder größeren Stadt ausleihen können. Die Vorteile liegen auf der Hand - es gibt allerdings auch ein paar Dinge zu bedenken bei Stadtbild und Sicherheit.

Fast fünf Jahre brauchte es, bis eine Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) in Deutschland entwickelt und dieser Tage endlich von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer unterzeichnet werden konnte. Während in Wien, Paris, London und anderen Metropolen die Roller im Stadtbild schon lange angekommen sind, überlegte man hier noch, ob Helmpflicht, Lenkstange, Versicherungskennzeichen oder Führerscheinpflicht angemessene Vorschriften für elektrisch betriebene Roller und Skateboards sind. Das ist nun entschieden und wird im nächsten Schritt der Europäischen Kommission und dem Bundesrat mit erwarteter Zustimmung vorgelegt, so dass zum Sommer der Weg für die neuen Fahrzeuge frei ist.


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Patrick Setzer ist Gründer der digital entry GmbH und Mitglied der MeinungsMacher des manager-magazins. Trotzdem gibt diese Kolumne nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion des manager magazins wieder.